Was ist Hypnose?

Der Begriff „Hypnose“ ist abgeleitet aus der griechischen Mythologie: hier finden wir Hypnos, den Gott des Schlafes.

Für den Außenstehenden sieht es ganz so aus, als schliefe der Hypnotisierte, aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: im Zustand der Hypnose (Trance) findet eine Erhöhung der Konzentration und auch eine Aktivierung der sogenannten Alpha- Rhythmen im Gehirn statt.

Hypnose oder Trance bedeutet nichts anderes als einen tiefen Entspannungszustand zu erleben, welcher vergleichbar ist mit dem Dämmerzustand zwischen Schlaf und Erwachen, den wir täglich erleben.

In diesem Zustand sind eine Steigerung der Problemlösefähigkeit sowie der Kreativität möglich. Gleichzeitig erhöht sich die Vorstellungskraft.

Die rechte Hirnhälfte mit ihrem bildhaften, phantasiereichen und kreativen Denken wird aktiviert, während die linke Hirnhälfte mit ihrem logisch-analytischen Denken nur wenig in ihrer Aktivität nachlässt; die bewusste Kontrolle bleibt dabei weitgehend erhalten.

Der Klient ist während der Trance jederzeit Herr seines Willens. Es ist nicht möglich, gegen den eigenen Willen “hypnotisiert” zu werden. Im Gegenteil, der Versuch einer Manipulation des eigenen Willens würde zum Verlust der Entspannung, zum Ende der Trance und somit zum vollständigen “Aufwachen” führen.

Hypnotherapie ist eine der ältesten Psychotherapieformen. Hypnotische Heilrituale lassen sich schon bis zur frühen Geschichte der Menschheit zurückverfolgen.

Die moderne Hypnotherapie nach Milton Erickson ist lösungs- und ressourcenorientiert. Trancearbeit, also die Arbeit mit unbewussten und unwillkürlichen Anteilen, soll die Klientin beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen und ihre Ressourcen, ihre hilfreichen Fähigkeiten, Erinnerungen und Erfahrungen aktivieren.

Mögliche Ziele sind

  • in einer Situation die beste Leistung abrufen könne, mittels Hypnotherapie, Hypnose dies als mentales Training einüben.
  • mit Empfindungen und Erfahrungen besser umgehen können.
  • bewusste Entscheidungen (wie zum Beispiel nicht mehr zu rauchen) unterstützen.
  • Unfunktionale Ängste (wie z.B. Flugangst) überwinden.

Ich biete hypnotherapeutische Massnahmen als sinnvolle Ergänzungen gesprächstherapeutischer oder embodymentorientierter Behandlungen an. Mögliche Anwendungsbereiche stellen u.a. Schlafstörungen, Stress- und Burnoutprophylaxe, Ängste sowie Selbstwertprobleme dar.